DER SPIEGEL – Das Weltall auf dem Titelbild

Mit SPIEGEL Cover Weltall auf dem Titelbild geht die Serie in eine neue Runde.

Weltall auf dem Titelbild
16/2019
Ring of fire

Diesmal haben die Wissenschaftler Perlen vor die Säue geworfen. Das aktuelle Cover des SPIEGEL ist kein abstraktes Aquarell. Es zeigt das erste Photo, welches je von einem schwarzem Loch gemacht wurde. 8 Radioteleskope sammelten Rohdaten von 4 Petabyte an. Eine kaum vorstellbare Datenmenge. Ein Petabyte entspricht einer Million Gigabyte

Oder noch einmal andersrum ausgedrückt. Das, was uns wie ein unscharfes Bild erscheint, wurde aus einer Datenmenge erstellt, die ungefähr einem halben Jahrtausend Netflix-Streamen entspricht.     

So jedenfalls wird das Weltall in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL dargestellt. Wie aber präsentierte DER SPIEGEL das in früheren Ausgaben seit 1970?

SPIEGEL Cover Das Weltall: Der Rückblick – Heute mit…

  • Die Raumfahrt
  • Achtung, Kometen!
  • Star Wars!
  • Ferne Welten
  • Quantenmechanik für Anfänger
  • Der Anfang und das Ende
  • …Und wir verleihen wieder einen Twin Award!

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Julian Assange – Das Leben auf der Flucht endet 

Gestern Vormittag endete für Julian Assange etwas endgültig, was in seiner Blütezeit ein Leben auf der Flucht gewesen war. Eine Flucht, die bereits vor 7 Jahren erstarrt war.

Leben auf der Flucht
Julian Assange bei seiner Festnahme. Ein letzter Funke Hoffnung glüht noch.

Damals schaffte es Julian Assange mit knapper Müh und Not in die londoner Botschaft von Ecuador. Schweden hatte einen Haftbefehl gegen ihn erlassen. Anna Ardin und Sofia Wilen bezichtigten ihn der Vergewaltigung und sexueller Nötigung. 

Die USA suchen ihn wegen Verschwörung. Viel genauer wurde es nicht Und natürlich, weil er die Identifikationsfigur von Wikileaks war. 

Gestern nun öffnete die Botschaft von Ecuador ihre Türen für die britische Polizei. Diese kam und verhaftete Assange.  

Assanges Leben auf der Flucht begann schon in der Kindheit

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Männer haben einfach keinen Arsch in der Hose!

Für den gestrigen Beitrag Hat er sie verarscht, oder hat sie sich verarschen lassen? fertigte ich eine kleine Infografik an. Es ging um die Häufigkeit der Suchanfragen „hat mich verarscht“ und „habe mich verarschen lassen“.

Männer haben keinen Arsch in der Hose
Und so sieht das verwendete Photo im Original aus Bildquelle Pixabay Fotograf soysuperfer

Ich dachte, das kommt bestimmt ein bisschen besser recherchiert rüber, wenn ich die Grafik mit dem Bild eines Hinterteils unterlege. Gibt man bei Pixabay „Arsch“ als Suchbegriff ein, listet die Seite einem knapp 300 Treffer auf. Die Wahl fiel nach ausgiebiger Suche auf das obige Photo. Alles gut.

Erst bei einem abendlichen Spaziergang am Main stellte ich mir eine wichtige und gender-politisch korrekte Frage:

Warum hatte ich kein Photo eines männlichen Arsches genommen?

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