Die Causa Caster Semenya – Das Anti-Doping-Konzept neu gedacht!

Mit dem zweiten sieht besser
Anti-Doping
Caster Semenya wendet den Blick ab. Anti-Doping zum wegschauen

Wir waren bislang blind auf einem Auge, was Anti-Doping anging. Wir dachten  Anti-Doping diene der Bekämpfung von Dopingmitteln im Sport.

Fairness und Chancengleichheit sollten durch die Verhinderung der Einnahme leistungssteigernder Präparate erreicht werden.  

Endlich hat der Leichtathletik-Weltverband IAAF seine Augenklappe abgelegt und Anti-Doping, Fairness und Chancengleichheit erfrischend neu interpretiert!

Caster Semenya muss ab sofort leistungshemmende Medikamente einnehmen. Ihr Testosteronwert darf nicht über 5 Nanomol/ Liter liegen. Alles andere wäre eine üble Benachteiligung der übrigen Starterinnen. Sollen ihre Konkurrentinnen etwa für deren niedrigen Testosteron-Werte bestraft werden?!  

Nein. Natürlich nicht. Das hat der Sportgerichtshof soeben in einem Urteil bestätigt.

Wir vom 5 Minuten Blog halten das für eine großartige ausbaufähige Idee!

Jedoch dürfen wir nach diesem zaghaften ersten Schritt nicht stehenbleiben. Der Einsatz von Anti-Doping-Mitteln muss vorangebracht werden. Um Fairness und Gleichheit zu gewährleisten ist es notwendig Anti-Doping auch auf andere Sportarten zu übertragen:

Wir fordern deshalb leistungshemmendes Anti-Doping für

  • Basketballspieler über 2 Meter Körpergröße
  • Schachspieler mit einem IQ über 120
  • Boxer mit einer Schlagkraft über 500 kg
  • Tischtennisspieler mit einer Reaktionszeit von unter 150 ms
  • Torhüter mit einer Spannweite von über 2 Meter
  • Schwimmsportler mit dem Sternzeichen Fisch

Ach, eigentlich sind wir überhaupt der Meinung, dass Gleichheit viel aggressiver gefördert werden sollte. Schluss mit dem Neid der Verlierer!

Das haben schon die alten Japaner erkannt:

Ein herausragender Nagel muss eingeschlagen werden

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