Wie kann Nichtwähler-Ächtung noch nach der Thüringen Wahl funktionieren?

Früher hieß es: Wer nicht wählt, wählt radikale Parteien. Wie aber muss nach Thüringen die neue Parole für das Nichtwähler-Bashing lauten?
Politische Situation in Deutschland 2019

In der guten alten Zeit funktionierte Nichtwähler-Bashing folgendermaßen:

Wer nicht wählt, wählt radikale Parteien!

Der Erklärbär dafür lautete: Bei niedriger Wahlbeteiligung führe die höhere Wahlbereitschaft der Anhänger radikaler Parteien zu besseren Ergebnissen. Praktisch jeder Nichtwähler hat diesen Spruch schon unzählige Male von Politik- und Sozialkundelehrern sowie politisch korrekten Wählern hören müssen.

Spiegel Cover
38/2013 DER SPIEGEL – Nichtwähler-Bashing vom Feinsten!

Nun aber haben das linke und das rechte Lager die Landtagswahlen in Thüringen gewonnen. Und dass bei einer hohen Wahlbeteiligung.

Wie kann also nach der Thüringen Wahl noch die Ächtung der Nichtwähler funktionieren?

Na, das ist doch ganz simpel!

Man dreht den Spieß einfach um.

Bei hoher Wahlbeteiligung führt die niedrigere Wahlbereitschaft von Anhängern der Parteien der politischen Mitte zu schlechteren Ergebnissen.

Und deshalb muss die politische Mitte halt aktiv unterstützt werden. Geht gefälligst wählen!

Ein klassischer Fall von Bleib locker Das Gegenteil ist auch richtig!

Das Gegenteil ist auch richtig

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