SPD fordert Zweite Liga auch für den Bundestag

Sehr vorausschauend, diese SPD.

Nachdem auch letzte Umfragen wirklich mies ausgefallen sind, kam die kommissarische Parteispitze auf den rettenden Einfall:

Die SPD fordert analog zur Bundesliga auch eine zweite Liga für den Bundestag. 

SPD fordert
Thorsten Schäfer-Gümbel Bildquelle Wikipedia

Die Anzahl der Sitze sollen dort zumindest in der ersten Legislaturperiode nicht ansteigen. „Wir haben das aus Respekt vor den Steuerzahlern so beschlossen.“ erklärte Thorsten Schäfer-Gümbel. 

Auch danach wird die Zahl der Abgeordneten der zweiten Liga nicht explosionsartig zunehmen. Gemäß einer Formel wird die Zunahme entsprechend zweier Indizes geschehen. Zum einen wird die Entwicklung der Inflationsrate zu 30% mit einfließen. Auf der anderen Seite wird ein spezieller Bürokratie-Index mit 70% Gewichtung für den notwendigen themenspezifischen Fokus sorgen.

Bundestag II soll entlasten – nicht entmachten

SPD stellt Forderung
Maunela Schwesig Bildquelle Wikipedia

Manuela Schwesig kann sich durchaus auch die Auslagerung einiger Ministerien vom Bundestag in den Bundestag II vorstellen. „Dies wird aber nur einige wenige nicht essentielle Ministerien betreffen. Zum Beispiel das Kultus- oder das Umweltministerium. Damit sie uns nicht missverstehen. Wir haben nicht vor den Bundestag zu entmachten. Wir wollen ihn lediglich entlasten.“

Die Alternative: Progressive Sitzverteilung

Sozialdemokraten fordern
Malu Dreyer Bildquelle Wikipedia

Sollte der Vorschlag im parlamentarischen Prozess wider Erwarten abgelehnt werden, wäre die SPD trotzdem vorbereitet. „Wir haben für diesen Fall eine Alternativ-Forderung vorbereitet“ verkündet die Dritte im Bunde, Malu Dreyer. „Dann verlangen wir halt die Einführung einer progressiven Sitzverteilung.“

Entsprechend der progressiven Einkommensbesteuerung, müssten dann auch im Bundestag die starken Parteien eben eine größere Last schultern. Sie müssten die schwächeren durch die Abgabe von Sitzen solidarisch unterstützen. 

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