Strafzinsen sind nicht alternativlos!

Wer sich einmal in einem Irrgarten verlaufen hat, kennt das hoffnungslose Gefühl. Man weiß schon zwei, drei Ecken vorher, bald wird man in eine Sackgasse geraten.

So geht es EZB und IWF seit einiger Zeit.

Strafzinsen

Die meisten Notenbanken konnten noch vor einem Jahrzehnt bei einer schweren Rezession die Zinsen senken.

Das scheint nun nicht mehr zu funktionieren. Der Leitzins der EZB liegt bereits bei Zero. Der Zins für den Einlagesatz sogar einen Schnaps darunter. (-0,4%)

Strafzinsen Ahoi!

Hat die EZB also etwa bereits ihr Pulver verschossen? 

Der IWF denkt nein. Warum nicht die Zinsen bei der nächsten großen Krise einfach massiv in den negativen Bereich drücken? Alles, was man dazu braucht, ist nur eine kleine feine Idee für das folgende Problem:

Die A-Karte in der Hand

Wie lässt sich das Bargeld gleichermaßen entwerten?

Der IWF glaubt nun die Antwort darauf zu haben Sie ist bestechend einfach. Wird offizielles Geld per Strafzinsen abgewertet, haben Händler die Arsch-Karte in der Hand. Ihnen wird nichts anderes übrig bleiben, als die Strafzinsen bei Barzahlungen aufzuschlagen. 

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