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Theresa May macht sich Gedanken

Die Situation kennt jeder, der sich schon einmal in einem Labyrinth verlaufen hat.

Wenn man nicht mehr raus findet, muss man halt drin bleiben.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Gestern Abend lehnte das House of Commons (das britische Unterhaus) wieder etwas ab. Sie stimmten dieses mal gegen stimmte gegen einen No-Deal-Brexit. Die Briten wollen die EU also nicht ungeordnet verlassen.

Dummerweise will die Mehrheit der Abgeordneten die EU aber auch nicht über einen 3 Jahre hinweg ausgehandelten Deal verlassen. Den wiesen sie bereits Mitte Januar zurück.

Und am Dienstag stimmte das britische Unterhaus mit deutlicher Mehrheit gegen den nachgebesserten Brexit Deal von Theresa May.

Sie machten das nicht zum ersten mal. Das Navigieren der britischen Seite mäandert schon seit langem irgendwo zwischen Verschieben und Scheitern.

Ich hätte an der Stelle schon längst die Brocken hingeworfen. May macht einfach weiter. Wir sollten das nicht als ein stures Festhalten an der Macht begreifen. Sondern sie schlicht um ihre Konsequenz beneiden.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! (Auch, wenn es nur eine Sackgasse ist)

Und heute Abend stehen schon die nächsten Abstimmungen an. Diesmal entscheiden die Politiker um wie viel länger sie zunächst den Brexit hinausschieben wollen.

markus

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markus