Dieses Bundesland gönnt seinen Arbeitnehmern am wenigsten Erholung

Wenn ihr ein Arbeitstier seid, wird euch vielleicht auch die eine große Frage umtreiben:

Wo muss ich hinziehen, um am wenigsten Erholung zu finden?
am wenigsten Erholung
Sehr lobenswert: Dieser Frau langt auch die kleine Freizeit-Oase, um ihre Arbeitsproduktivität hochzuhalten! Bildquelle Pixabay Fotograf Concord90

Zum Glück gibt es eine Antwort auf zwei Fragen. 

  • Welches Bundesland gönnt seinen Arbeitnehmern am wenigstens Erholung? (Urlaub und Feiertage)
  • Welches Bundesland gönnt seinen Arbeitnehmern am wenigstens Erholung? (Der Renteneintritt)

Welches Bundesland gönnt seinen Arbeitnehmern am wenigstens Erholung? (Urlaub und Feiertage)

Den Urlaubsanspruch regelt natürlich ein Tarif- bzw. ein Arbeitsvertrag. Die einzelnen Bundesländer können in dem Punkt also nicht groß voneinander abweichen. Das Maximum liegt bei 29 Tagen (Baden-Wütemberg). Das Minimum bei Sachsen 27,5 Tage Urlaub.

Die effektivere Möglichkeit Mitarbeiter vom Müßiggang abzuhalten, bieten Bundesländer die Feiertage:

Infografik: Wer hat am meisten Urlaub? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Eindeutiger Sieger beim Rennen um den Preis welches Bundesland am wenigsten Erholung bietet, ist also das Land Berlin.

Schauen wir nun, wie sich Berlin auf der langen Schiene schlägt:

Welches Bundesland gönnt seinen Arbeitnehmern am wenigstens Erholung? (Der Renteneintritt)

Das folgende Zitat stammt aus der Charttechnik. Es bezieht sich strenggenommen nur auf die Entwicklung eines Wertpapiers. Meiner Meinung nach hat es jedoch Allgemeingültigkeit.

Wie ein Zug, der wenn er erst mal Fahrt aufgenommen hat, kaum noch zu stoppen ist.

Ein Trend ist ein Trend ist ein Trend.

Demnach müssten die Berliner auch am längsten bis zum Renteneintritt arbeiten.

am wenigsten Erholung

Und tatsächlich: Von den Westdeutschen Neurentnern arbeiteten 2017 45% bis zu ihren gesetzlichen Renteneintrittsalter. Spitzenreiter waren die Westberliner. Niemand arbeitet länger als sie. Die Westberliner gönnten sich eine Extra-Schippe Arbeit: Hier hatten 55% bis zur Regelaltersgrenze durchgehalten.

Ostberliner ließen es etwas geruhsamer angehen. Sie haben aber immerhin noch 38% auf dem Tacho. Auch das ist wesentlich besser als der Rest der Ex-DDR. Dort arbeiteten 24% der Neurentner bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter.  

Das ist auch gut:

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