Im Schatten des Brandes von Notre Dame

Brand Notre dame

Das Feuer des Notre Dame beherrschte am Montag unsere Aufmerksamkeit. Der Dachstuhl brannte komplett aus, und der Vierungsturm stürzte ein.

Ein Sack Reis ist in China in Brand geraten?

Weitgehend unbemerkt von den Medien blieb ein viel größerer Brand in China. Er wütete in einer Arzneimittelfabrik im Osten Chinas. Zehn Menschen starben. Und bei den Löscharbeiten erlitten ein Dutzend Feuerwehrleute Rauchvergiftungen und andere Verletzungen.

Na, ja. Vielleicht wird der Brand uns ja auffallen, wenn es zu Medikamentenengpässen kommt. Die Arzneimittelfirma lieferte nämlich auch nach Europa.

Julian Assange – Das Leben auf der Flucht endet 

Gestern Vormittag endete für Julian Assange etwas endgültig, was in seiner Blütezeit ein Leben auf der Flucht gewesen war. Eine Flucht, die bereits vor 7 Jahren erstarrt war.

Leben auf der Flucht
Julian Assange bei seiner Festnahme. Ein letzter Funke Hoffnung glüht noch.

Damals schaffte es Julian Assange mit knapper Müh und Not in die londoner Botschaft von Ecuador. Schweden hatte einen Haftbefehl gegen ihn erlassen. Anna Ardin und Sofia Wilen bezichtigten ihn der Vergewaltigung und sexueller Nötigung. 

Die USA suchen ihn wegen Verschwörung. Viel genauer wurde es nicht Und natürlich, weil er die Identifikationsfigur von Wikileaks war. 

Gestern nun öffnete die Botschaft von Ecuador ihre Türen für die britische Polizei. Diese kam und verhaftete Assange.  

Assanges Leben auf der Flucht begann schon in der Kindheit

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Männer haben einfach keinen Arsch in der Hose!

Für den gestrigen Beitrag Hat er sie verarscht, oder hat sie sich verarschen lassen? fertigte ich eine kleine Infografik an. Es ging um die Häufigkeit der Suchanfragen „hat mich verarscht“ und „habe mich verarschen lassen“.

Männer haben keinen Arsch in der Hose
Und so sieht das verwendete Photo im Original aus Bildquelle Pixabay Fotograf soysuperfer

Ich dachte, das kommt bestimmt ein bisschen besser recherchiert rüber, wenn ich die Grafik mit dem Bild eines Hinterteils unterlege. Gibt man bei Pixabay „Arsch“ als Suchbegriff ein, listet die Seite einem knapp 300 Treffer auf. Die Wahl fiel nach ausgiebiger Suche auf das obige Photo. Alles gut.

Erst bei einem abendlichen Spaziergang am Main stellte ich mir eine wichtige und gender-politisch korrekte Frage:

Warum hatte ich kein Photo eines männlichen Arsches genommen?

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