Eine Mini-Statistik zum Tag der Arbeit

Der Tag der Arbeit hatte mal eine Bedeutung.

Tag der Arbeit
Okay. Ganz so schlecht sind die Kundgebungen zum Tag der Arbeit auch nicht besucht. Redner und Rentner kommen schon noch

Es gab Kundgebungen und Demonstrationen. Gewerkschaften und Arbeiter begehrten gegen miserable Arbeitsbedingen auf. Bei der allerersten erster Mai-Demonstration flog sogar eine Bombe. Früher hieß das Teil Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse. Dann wurden die erste Ziele erreicht. Und der Elan ging dahin. Den Kampf strich man, der Begriff degenerierte zum Tag der Arbeiterbewegung. Im Lauf der Zeit ging es den Arbeitnehmern immer besser. Das Datum wurde weiter auf Tag der Arbeit verkürzt.

Inzwischen ist der Tag der Arbeit ein gesetzlicher Feiertag. Der Gesetzgeber ermöglicht es uns an diesem Tag Kundgebungen zu besuchen.

Und was machen wir?

Ich habe mich mal unter den Kollegen umgehört. Hier eine kleine Statistik, wie Schichtarbeiter den Tag der Arbeit verbringen:

  • 16 Kollegen arbeiteten und kassierten 100 Prozent Feiertagszulage
  • 3 Kollegen hatten frei und verbrachten die Zeit mit ihrer Familie
  • 1 Kollege hatte frei und verbrachte den Tag vor dem PC  
  • 2 Kollegen hatten frei. Sie fragten beim Arbeitgeber nach, ob sie arbeiten kommen durften? Ja, sie durften. Und kassierten 100 Prozent Feiertagszuschlag
  • 0 Kollegen besuchten eine 1. Mai Kundgebung

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