Das aktuelle SPIEGEL Cover zeigt trügerische Idylle im Rahmen. Wie aber präsentierte DER SPIEGEL seit 1970 Bilderrahmen auf dem Cover?!
Aktualisiert: 25. Juli 2026


Das aktuelle SPIEGEL Cover zeigt eine gerahmte Familien-Idylle mit einem deutlichen Sprung im Glas. Da boten sich für den thematischen Rückblick auf das neue Titelbild gleich mehrere Aktualisierungen an. Neben der gewählten noch DER SPIEGEL – Die Familie auf dem Cover sowie DER SPIEGEL – Glück & Glas (😔wie leicht bricht das)
So wird also ein Rahmen auf dem aktuellen SPIEGEL Cover instrumentalisiert. Wie aber präsentierte DER SPIEGEL das in früheren Ausgaben seit 1970?

SPIEGEL Cover Rahmen: Der Rückblick – Heute mit…
Zum Rahmen schön
Den Rahmen sprengen
Der Trauerflor
Bild hängt schief
Rahmen ohne Bild
Der normale Standardrahmen des SPIEGEL kommt derart schlicht daher, dass man ihn leicht übersieht. Es ist ein schlichtes Rechteck aus dünnen weißen Linien. Beim Design dieser Cover stechen die Rahmen garantiert ins Auge:
Zum Rahmen schön
Die hohe Politik
DER SPIEGEL erklärt seine Titelbilder nicht. Deshalb muss bei jedem Rahmen neu abgewogen werden: Ernst gemeint – oder durch den Kakao gezogen? Die Antwort fällt zumindest bei der ersten Galerie noch leicht.
Vielleicht ist es euch auch aufgefallen? DER SPIEGEL hat eine deutliche Vorliebe Konservative einen Rahmen zu verpassen. Fehlanzeige, wer nach der SPD sucht.
Und der Rest
Es wird schon schwieriger Ernst und Satire von einander zu trennen. Erstaunlich viele metaphysische Themen haben einen Rahmen:
Den Rahmen sprengen
DER SPIEGEL erwies sich mit dem Titelbild Abenteuer Euro wahrhaft prophetisch. 1997, ein halbes Jahrzehnt bevor der Euro als Bargeld überhaupt eingeführt wurde, ließ DER SPIEGEL ihn mit einer riesigen Liquiditätswelle den europäischen Rahmen sprengen.
Und das wird nicht das letzte mal gewesen sein, dass uns der Euro in einem Rahmen über den Weg läuft….
Der Trauerflor
In der Ausgabe 25/2011 heftet DER SPIEGEL dem Euro einen Trauerflor an. Die Eurokrise köchelte damals wegen des zweiten Rettungspaketes für Griechenland wieder hoch.
Überhaupt neigt DER SPIEGEL dazu mit Geld und Münzen auf seinen Titelbildern allen möglichen abseitigen Scheiß zu machen. Aber das war das Topic bei DER SPIEGEL – Der Geldschein auf dem Cover.
Bild hängt schief
Diese Galerie ist wieder fast komplett politisch. Und erneut hat DER SPIEGEL eine deutliche Affinität konservative Politiker in einem Rahmen zu fangen. SPD-Politiker sucht man auch hier vergebens. Eine Ausnahme gibt es allerdings. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Schröders Ostpolitik. Dieses Cover stammt aus dem Jahr 1972. Und obwohl der Mann tatsächlich auch Gerhard Schröder hieß, kam er aus der CDU.
Nein. Das Titelbild mit der SPD im schief hängenden Rahmen hatte mögliche Neuwahlen im Blick. Würde die entzweite sozial-liberale Regierung von Brandt überleben? Oder käme es zu Neuwahlen? Lustigerweise lautete die Antwort beides mal Ja. Es kam Ende 1972 zu Neuwahlen. Diese führten trotzdem nur zu einer Regierung der alten Streithähne.
Rahmen ohne Bild
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DER SPIEGEL ist eine der auflagenstärksten deutschen Wochenzeitschriften, und bei den Titelbildern legen sie sich richtig ins Zeug. Die SPIEGEL Cover schafften es sogar schon zu Ausstellungen in Museen. Für sämtliche Cover liegt das copyright bei DER SPIEGEL































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