Überwacht! Die SPIEGEL Cover zum postprivaten Paradies

Mit SPIEGEL Cover Überwacht! Das postprivate Paradies geht die Serie in eine neue Runde.

überwacht
3/2019

Eine Frage

Ein frustrierter Typ, noch nicht mal alt genug, um nach Erwachsenenrecht verurteilt zu werden, versetzte der Online-Community letzte Woche einen schweren Schlag. Irgendwie hatte er es geschafft massenhaft private Daten von Journalisten und Politiker abzugreifen. Die Zahl der Betroffenen betrug fast 1000.

Das wirft eine Frage auf.

Wie lassen sich Daten schützen, wenn es selbst einem mittelmäßig begabten Hacktivisten gelingt, reihenweise auf Datenschutz sensibilisierte Journalisten und Politiker auszuspähen?

Eine politisch korrekte Antwort an der Stelle lautet:

  • Macht unfassbar komplizierte Passwörter!
  • Speichert die bloß nirgends!
  • Und ändert sie dauernd!

 Das ist vielleicht keine sonderlich praxisnahe Antwort. Die kommt hier:

Gar nicht.

Eine Antwort, die uns gleich zum Thema dieser Ausgabe führt.

So wird also das postprivate Paradies in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL dargestellt. Wie aber präsentierte DER SPIEGEL das in früheren Ausgaben seit 1970?

SPIEGEL Cover Überwacht! Der Rückblick – Heute mit…

    • Überwacht: Die gute alte Zeit
    • Digitale Datenkraken
    • Wenn dir das Leben schon Zitronen gibt

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Darf die dashcam draufhalten?!

Der Weg in den Überwachungsstaat ist gepflastert mit sinnvollen Maßnahmen.

Dashcam
Ist ein langer Weg. Der braucht viele Pflastersteine Bildquelle Pixabay photograph real-napster

Die Dashcam auf dem Armaturenbrett schien dem Kläger eine gute Absicherung  zu sein. Sollte tatsächlich einmal ein Unfallgegner seine Schuld leugnen, könnte der Kläger jederzeit seine Unschuld vor Gericht beweisen.

Aber wie das nun einmal mit dem Konjunktiv so ist. Als der schlimme Fall wirklich eintrat, machte der Richter des Amtsgerichts Magdeburg ein entsetztes Gesicht.

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