Nordic Walking – Blockadestrategien für 2 und 3 Personen

Nordic Walking

Neulich fuhr ich zügig mit dem Rad durch den Wald.

Zumindest bis ich (mal wieder) auf Nordic Walker traf. Sie gingen ein wenig schräg versetzt zueinander.

Mir blieb nichts anderes übrig,  als abzubremsen und zu klingeln. Sie zuckten zusammen, dann wechselten sie in den Gänsemarsch. Das taten sie etwas übereilt, und nun liefen sie auf der linken Seite hintereinander. Ich stutzte erst, dann überholte ich sie auf der rechten Seite.

Im Laufe der Radtour hatte ich bereits 3 mal zuvor Nordic Walker überholt. Und sie stellten sich alle ein bisschen ungeschickt an. So als wäre es eine große Überraschung, dass Radfahrer sie auf Waldwegen überholen wollten.

Während ich weiterfuhr, ließ ich mir die Szene also noch einmal durch den Kopf gehen. Blockade technisch hatten sie sich suboptimal verhalten.
Besser wären folgende Verfahren gewesen:

Blockade Strategie für zwei Personen

Nordic Walking

Beide Nordic Walker positionieren sich auf einer gedachten Linie, die lotrecht zum Waldweg verläuft.

Die Körpermitte des ersten Nordic Walkers läuft immer bei exakt einem Drittel des Waldweges voran. Die Körpermitte des zweiten Nordic Walkers läuft immer bei exakt zwei Drittel des Waldweges voran. Zur Schließung eventueller Lücken bei breiten Waldwegen empfiehlt es sich die Walking Sticks schräg nach außen aufzustellen. 

Blockade Strategie für 3 Personen

Nordic Walking Spaziergang

Alle drei Nordic Walker positionieren sich auf einer gedachten Linie, die lotrecht zum Waldweg verläuft.

Die Körpermitte des ersten Nordic Walkers läuft immer bei exakt einem Viertel des Waldweges voran. Die Körpermitte des zweiten Nordic Walkers läuft immer auf exakt der Hälfte des Waldweges voran. Die Körpermitte des dritten Nordic Walkers läuft immer auf exakt der dreiviertel Höhe das Waldweges voran.

Mission accomplished. Nun kann es kein Durchkommen mehr geben.

Die Vergabe von Bonuspunkten

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Zeitreisen – Das Großvaterparadoxon auf dem Prüfstand!

Angeblich kann es keine Zeitreisen geben. Auch wegen dem Großvater-Paradoxon. Der britische Zeitforscher Rod Taylor macht den Praxis-Test!
Zeitreise Großvater
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Natürlich kann es keine Zeitreisen geben! Ein einleuchtendes Argument dafür liefert das Großvaterparadoxon:

Nehmen wir an, sie reisen in der Zeit zurück und töten ihren Großvater, solange er noch ein Kind ist. Dann hätte es sie aber nie gegeben. Also hätten sie die Reise auch nicht antreten können. Sie hätten ihren Großvater demnach auch nicht töten können. 

Soweit die graue Theorie Theorie, mein Freund.

Der britische Zeitforscher Rod Taylor machte nun den Praxistest.

Wahn und Wirklichkeit bei der Mehrwegquote

Dem Gesetzgeber liegt viel daran Ressourcen zu schonen, Abfall zu vermeiden, und Co2-Emissionen zu verringern. Deshalb setzte er sich ein ehrgeiziges Ziel:

Bis Ende 2021 soll eine Mehrwegquote von 70% erreicht werden!

Den Vorsatz hatte die Bundesregierung schon ein paar mal. Bereits 2003 führte sie deswegen den Einwegpfand ein. Unternehmer und Konsumenten sollten dazu gebracht werden, auf ein nachhaltigeres Mehrwertsystem zu wechseln 

Ich habe mir den Wahn und Wirklichkeit bei der Mehrwegquote genauer unter die Lupe genommen. Schauen wir mal, wie erfolgreich sie bis jetzt waren, sich ihrem Ziel zu nähern:

Mehrwegquote

Datenquelle: Umweltbundesamt

Nun, ja. Lasst es mich freundlich formulieren. Die 70% Mehrweganteil sind eine ambitionierte Absicht. Genaugenommen bewegen wir uns seit einem schlappen Jahrzehnt sogar von dem Ziel weg.

Und so sah DER SPIEGEL das deutsche Pfandsystem bei seiner Einführung 2003

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