Das 365-Euro-Jahresticket: Wenn Wünsche wahr werden

Zur Bekämpfung des Klimawandels hat die SPD einen interessanten Vorschlag gemacht. Das 365-Euro-Jahresticket. Sie wollen deutliche Preissenkungen im öffentlichen Nahverkehr erreichen. Jeder soll flächendeckend mit Bus und Bahn zu bezahlbaren Preisen reisen können. Nur mit einem verbilligtem öffentlichen Nahverkehr kann der durch Individualverkehr verursachte CO2-Ausstoß verringert werden!

Wir weisen gerne auf Risiken und Nebenwirkungen hin.

Sei stärker als deine stärkste Ausrede?!

Motivationstrainer gibt es in Hülle und Fülle. Hier hat man einen harten Stand, will man um Zeit und Geld der Kunden konkurrieren.

Der lousy loser, Galionsfigur unseres Blogs, hat nun den entscheidenden Twist gefunden! Seinen Unique Selling Point! Das Alleinstellungsmerkmal.

Er wurde Deutschlands erster Demotivationstrainer. Unermüdlich weist er nun auf Gefahren und Risiken von überambitioniertem Aktionismus hin!

Heute geht es ihm um dieses bekannte Motivationszitat:

Sei stärker als deine stärkste Ausrede!
Sei stärker als deine stärkste Ausrede

Achtung: Auch stark zu sein, birgt Gefahren!!

Jean-Pierre Fux, unser Mann auf dem Foto, kann ein Lied davon singen. Er war stärker als seine stärkste Ausrede. Aber Willensstärke kann auch ein zweischneidiges Schwert sein. Bei einer Kniebeuge mit einem Zusatzgewicht von 310 Kilogramm riss erst der linke Quadrizeps. Fux verlagerte schnell die Belastung auf andere Gelenke.

Das Ergebnis lautete zwei zerstörte Knie.

Lassen Sie ihr Vorhaben also besser bleiben! Es wird wahrscheinlich sowieso im Sande verlaufen.

Das ist das dreckige Geheimnis unserer Leistungsgesellschaft

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Mannschaftsführer, wir danken dir?!

Mannschaftsführer Tischtennis
Tischtennis, eine tolle Tätigkeit! Aber irgendwer muss im Vorfeld auch die Organisation stemmen Bild von djimenezhdez auf Pixabay

Neulich traf ich in der Kneipe einen Bekannten, den ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Stefan saß in fast perfekter Fragezeichen-Haltung an der Theke. Trübsinnig starrte er in sein Bier.

Wir hatten bis 2015 zusammen Tischtennis im Verein gespielt. Unsere Mannschaft krebste in der zweituntersten Kreisklasse herum. Und auch das nur mit Mühe mittel erfolgreich. Irgendwann in der Saison 2017 hatte ich resigniert das Handtuch geworfen.

„Wie geht’s dir?“, fragte ich.

„Erinnerst du dich noch, wie Walter auf der Jahreshauptversammlung einen Mannschaftsführer für unser Team gesucht hat?“, entgegnete er.

Ja. Klar, erinnerte ich mich. Ich war damals auch kurz in Walters Visier geraten. Und war heilfroh gewesen, dass der Krug an mir vorübergegangen und bei Stefan gelandet war.

Er machte mit dem Unterarm eine hilflose Geste. “Ich hatte eigentlich erwartet, dass die Spieler für die ganze Arbeit und Mühe, die es macht, am Spieltag eine komplette Mannschaft zusammenzutrommeln, mir wenigstens etwas Dankbarkeit zeigen würden.“

“Und?“

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