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DER SPIEGEL – Die Familie auf dem Titelbild

Mit SPIEGEL Cover Die Familie geht die Serie in eine neue Runde.

Déjà-vu

DER SPIEGEL präsentiert uns mit dem neuen Cover eine vom Grauen gepackte Familie. Er schließt sich nicht dem Optimismus der Kultusminister der Länder an. Das improvisierte Chaos mit Unterrichtsausfällen wird nach Meinung des SPIEGEL nach den Sommerferien genauso weitergehen wie bisher.

Wenn ihr auf Krakeleien auf Kreidetafeln steht bzw. wissen wollt, warum für Familien Homeschooling Horror bedeutet, müsst ihr unbedingt den aktuellen Spiegel kaufen…

Oder aber ihr liest euch einfach noch einmal eine 30 bzw. 40 Jahre alte Titelstory des SPIEGEL durch. Mehr dazu bei der Verleihung des Twin Awards

Wie aber präsentierte DER SPIEGEL die Familie auf dem Titelbild seit 1970?

Die Familie auf dem Titelbild: Der Rückblick – Heute mit…

Famous Familys
FKK steht für Familien-Körper-Kultur
Migration ist Familiensache
Die lieben Kleinen
Familien-Idylle: Wahn und Wirklichkeit
Die Familie auf dem Titelbild: Scheidung!
Das Ende
Und wir verleihen wieder Twin Awards!

Famous Familys

Netter Rahmen, Ursula...
...aber der ist besser!

Berühmtheit ist leider auch kein Garant für Glück. Sonderlich glücklich lächelt in der Galerie kaum jemand.

Die Trumps strahlen. Einverstanden. Und Ursula von der Leyen. Das SPIEGEL Titelbild entstand Jahre vor der Berater-Affäre. Aber da sie im Untersuchungsausschuss konsequent die „Mein Name ist Hase. Ich weiß von nichts.“-Karte spielte, konnte dies sie auf dem Weg zu höheren Weihen dann doch nicht aufhalten.

FKK steht für Familien-Körper-Kultur

Okay. Das sieht jetzt schlimmer aus, als es ist. Zur Ehrenrettung des SPIEGEL sei erwähnt, sie brachten nur ein Nacktbild in dem Kontext in diesem Jahrtausend heraus.

Migration ist Familiensache

Das erste Cover stammt aus dem Jahr 1976. Es thematisierte die zunehmenden Rassenunruhen in Südwest-Afrika.

Die übrigen Titelbilder beschäftigten sich meist mit dem Kollaps der DDR. In zunehmendem Maße strömten die Ostdeutschen ab Herbst 1989 nach Westdeutschland. Wie bei anderen Immigrationswellen wurden sie zunächst mit offenen Armen empfangen. Dann dämmerte vielen, es gab nur einen Wohnungsmarkt. Nur einen Arbeitsmarkt. Und diese Märkte galt es nun mit vielen Konkurrenten zu teilen. Konkurrenten, die im Unterschied zu anderen Einwandern gute Deutschkenntnisse und eine gute Schulbildung besaßen.

Der Wind drehte sich.

Auch deutsche Familien können Migranten sein.

Die lieben Kleinen

Na, ja. Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. In der Galerie gibt es neben 2 mal Schatten, noch 2 mal Helikoptereltern und 2 mal die besseren Mütter!

Waren diese Kinder nicht furchtbar süß?

Ja, waren sie nicht. Noch mehr Bälger tauchen deshalb in den nächsten beiden Kapitel auf!

Familien-Idylle: Wahn und Wirklichkeit

Man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Okay. Zeit aufzuwachen:

Die Familie auf dem Titelbild: Scheidung!

Die Bilder erzählen in ihrer Chronologie auch eine kleine Geschichte.

Auf dem ersten SPIEGEL Cover sieht man eine Szene aus dem Film Kramer gegen Kramer. Dustin Hoffman kümmert sich dort so liebevoll um den kleinen Justin Henry, dass er am Ende seinen ersten Oscar gewinnen wird. Meryl Streep bekommt zwar das Sorgerecht zugesprochen. Aber auch sie erkennt zum Ende des Films, Justin sollte bei Papa bleiben und nicht bei ihr.

Es folgen 2 Titelbilder, welche die Kinder zwischen den Fronten zeigen. Und die Galerie endet mit zwei weiteren Covern, auf denen die Frau sich auf ganzer Linie durchsetzt.

Das Ende

Ist das das Ende?

Nein. Das ist das Ende.

…and the Twin awards go to…

Zwei Ausgaben des SPIEGEL aus dem vergangenen Jahrtausend. Wer sagt denn, dass es Corona braucht, um Unterrichtsausfall und genervte Eltern zu generieren?

Habe ich vielleicht ein zu diesem Beitrag passendes SPIEGEL Titelbild übersehen? Oder habt ihr noch Vorschläge für weitere Themen zur Serie SPIEGEL Cover ?? Das würde mich interessieren! Schreibt sie doch einfach in die Kommentar-Box unten ⇓ rein!

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Themenübersicht Spiegel Titelbilder

DER SPIEGEL ist eine der auflagenstärksten deutschen Wochenzeitschriften, und bei den Titelbildern legen sie sich richtig ins Zeug. Die SPIEGEL Cover schafften es sogar schon zu Ausstellungen in Museen. Für sämtliche Cover liegt das copyright bei DER SPIEGEL

markus

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markus