Das neue Organspende-Gesetz: Ein kleiner Stups…

…für uns Deutschen,

aber ein großer Stoß für unsere freie Selbstbestimmung

um einen bekannten Satz von Neil Armstrong etwas abzuwandeln.

Nun, also ist es passiert. Jens Spahn und Karl Lauterbach legten gestern einen Gesetzesentwurf zur Organ-Spenden vor. Wer nicht widerspricht, wird automatisch als Organspender eingestuft. Nudging heißt die Methode. Man gibt den Menschen nur einen kleinen Stups. Danach trotten die meisten wie Lemminge oder Zombies in die gewünschte Richtung.

Next on List

Einmal auf den Geschmack gekommen, begeistert sich Jens Spahn zunehmend für das Anstupsen. Zukunftsorientiert und voraus schauend hat er bereits die nächste Reform fest im Blick:

„Das neue Organspende-Gesetz: Ein kleiner Stups…“ weiterlesen

DER SPIEGEL – Stress und Resilienz

Mit SPIEGEL Cover Stress und Resilienz geht die Serie in eine neue Runde.

Stress uns Resilienz
11/2019
Auch ein schöner Rücken kann entzücken?

DER SPIEGEL entwickelt in letzter Zeit eine Vorliebe auf seinen Titelbildern Menschen von hinten darzustellen. Leider kam ich bis jetzt noch nicht dazu eine diesbezügliche Galerie aufzubauen.

Er hat in den letzten paar Jahren aber auch ein besonderes Interesse an Stress und Resilienz gezeigt. 

So wird also Stress und Resilienz in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL dargestellt. Der Tenor des Artikels ist eigentlich ein alter Hut. Hast du eine Zitrone… …ach, ich erspare uns den Rest.

Wie aber sah DER SPIEGEL das in früheren Ausgaben seit 1970?

SPIEGEL Cover Stress und Resilienz: Der Rückblick – Heute mit…

  • Das Problem:  Stress 
  • Ein Infochart, welche Menschen in der EU besonders von Stress betroffen sind
  • Die Lösung: Resilienz!
  • Und wir verleihen wieder den twin award!

„DER SPIEGEL – Stress und Resilienz“ weiterlesen

Prozess Ping-Pong: Der unaufgeklärte Organspender

via GIPHY

Ein guter Start in den Beitrag ist wohl das bekannteste Zitat von Immanuel Kant:

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit.

2010 gab sich der damals 45-jährige Ralf Zietz einen Ruck.

Er hatte zuvor das Leid seiner Frau über Jahre hinweg angesehen. Und mitgelitten. Dann hielt er es nicht mehr aus. Seine Frau sollte nicht mehr regelmäßig zur Dialyse. Zietz wollte ihr ein besseres Leben ermöglichen. Und wenn das bedeutete, dass er eine seiner beiden Nieren spenden musste, nun, dann war das halt so. Sie hatten geheiratet. Also würde er zu ihr stehen. In guten wie in schlechten Zeiten.

Das war eine riskante Entscheidung, die unseren vollen Respekt verdient.

Bevor es jedoch in die Operation ging, musste zuvor das Aufklärungsgespräch hinter sich gebracht werden. Man führte Zietz in einen Raum mit einem Tisch und drei Stühlen.

In einer Krankenhausserie

In einer Krankenhausserie hätten sich die Chirurgen alle Zeit der Welt genommen. Hätten ihn vollumfassend aufgeklärt, und er wüsste danach über sämtliche Risiken Bescheid.

In der Realität 

„Prozess Ping-Pong: Der unaufgeklärte Organspender“ weiterlesen