Yoga auf dem Bahnsteig

Missmutig stapfte ich zum Bahnsteig hoch.

Yoga
Tja, man muss auch was für seine Entspannung tun! Bildquelle Pixabay Fotograf Dieter Robbins

Mir gefiel nicht, wie der Tag bis jetzt gelaufen war. Wir hatten 13 Uhr. Ich hätte einiges erreichen können. Auf meiner To-do-Liste für den Vormittag hatten sinnvolle Dinge gestanden. Einkaufen, Aufräumen. Vor allen Dingen Krankengymnastik. Unangenehm schnell hatte sich der untere Rückenbereich die letzte Woche bei allen sich bietenden Gelegenheiten verspannt. 

Dumm nur, dass ich nichts davon auf die Reihe bekommen hatte. Nicht einmal einen Spaziergang am Mainufer. Stattdessen hatte ich den Vormittag vor dem PC verbracht. Und angefangen hatte es natürlich mit dem Gedanken: „Ach, ich könnte ja nur noch mal kurz…“

Mir gefiel auch nicht, wie der Tag weiter laufen würde.

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Wie du es auch machst…

…du machst es falsch.

S-Bahn-Surfer
Der ideale S-Bahn-Surfer bleibt locker. Auch wenn die Welle mal gegen ihn läuft. Bildquelle Pixabay Fotograf 3dman_eu

Alles lief 10 Minuten lang glatt. Dann stand der Zug. Und das war es. Mehr tat sich die nächsten Minuten nicht. Ungefähr zu dem Zeitpunkt, als die routinierten Pendler die Frage aufwarfen, was denn los sei, kam eine Durchsage. „Aufgrund von Personen auf dem Gleis verzögert sich die Abfahrt des Zuges noch um wenige Augenblicke.“

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krankschreiben: Jeder ist seines Glückes Schmied

Bleib locker: Das Gegenteil ist auch richtig.

Unter dem Schlagwort poste ich die schönsten Wendepunkte und Widersprüche, die mir so über den Weg laufen.

Vor ein paar Wochen kam mir ein Kollege entgegen. Wir arbeiten in einer großen Firma. Es lag bereits eine Weile zurück, als wir uns das letzte mal gesehen hatten. Damals hatte ihn die Langeweile unserer alten Abteilung angeödet. Kaum einer ist mit dem Herzen dabei. Die meisten aber arrangieren sich damit.

krankschreiben
Ab und an braucht jeder mal eine Auszeit Bildquelle Pixabay/ Fotograf Unsplash

Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

So denke auch ich, während die Unterforderung an uns nagt und uns langsam mürbe macht. Er aber hatte sein Schicksal in die eigenen Hände genommen. Er hatte sich auf einen fordernden Posten in einem anderen Bereich beworben. Und war genommen worden.

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Sie geht zum Joggen, und er…

Manchmal bekommt man im Vorübergehen interessante oder kuriose Aspekte anderer Passanten mit. Kleine Schnipsel größerer Geschichten. Mit unbekanntem Anfang und unbekanntem Schluss.

Gestern passierte mir sowas wieder. Ich ging am Main spazieren. Das Schritt-Tempo wechselte irgendwo zwischen walken und flanieren. Ich hatte mir zu Jahresanfang eigentlich mehr vorgenommen. Irgendwie gelang es mir aber nicht die Vorsätze auch in die Tat umzusetzen.

Auf halben Weg kamen mir 2 Frauen, die intensiv beim Joggen waren, entgegen.

Joggen
Na, ganz so viel Spaß hatten meine beiden Joggerinnen nicht. Bildquelle Pixabay Fotograf superdirk

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Die Zeit attackiert unseren persönlichen Schwachpunkt. Unentwegt.

Napoleon kannte sich mit dem Thema Schwachpunkt aus.

Er meinte, man braucht nur zu erkennen, wo der Schwachpunkt in einer gegnerischen Armee liegt. Hat man das erst einmal geschafft, ist alles andere ein Klacks. Man muss sie nur unentwegt an diesem Schwachpunkt attackieren. Irgendwann bricht sie auseinander. Und der Rest ist ein Kinderspiel.

Schwachpunkt
Der Besitzer dieses Fast Food Gerichts hat natürlich auch einen persönlichen Schwachpunkt. Bildquelle Pixabay/ Fotograf skeeze

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