Oma erklärt das Umlageverfahren

Gestern brachte die Bundesregierung mal wieder eine neue Rentenreform auf den Weg.

Grundpfeiler dieser Reform ist die Stärkung von etwas, was sich Umlageverfahren nennt.

Nachdem Bundesregierungen alleine seit der Wiedervereinigung inzwischen ein Dutzend Rentenreformen raus gehauen haben, ist das Umlageverfahren inzwischen sehr komplex geworden. Wir haben zum Glück Oma, die es uns erklärt.

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Welche Verbesserungen hat denn diese Reform zu bieten?

Mehr Geld für alle die bereits in Rente sind. Bis 2025 soll das Rentenniveau, bei 48 Prozent gesichert werden. Mütter und Bezieher von Erwerbsminderungsrenten profitieren doppelt.

Und was ist das Umlageverfahren?

Das Umlageverfahren war wirklich gut gemeint. Leider gilt auch beim Umlageverfahren, das was immer gilt: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.

Ihr zahlt in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Und die Rentner bekommen den größten Teil davon. 

Und wer bekommt den kleinsten Teil?

Die gesetzliche Rentenversicherung selbst. Verwaltungskosten halt. Irgendwer muss ja dafür bezahlt werden den Laden zu schmeißen.

Und was bekommen wir Beitragszahler?

Ihr bekommt garantiert ein Standardrentenniveau von 52,2% bei einem Renteneintrittsalter von 65

Sag mal, hast du dich seit 2006 noch mal mit dem Thema befasst?! Wir haben inzwischen ein Renteneintrittsalter von 67 und ein garantiertes Niveau von 48%

Dann bekommt ihr halt irgendeine andere Garantie.

 

Noch mehr inspirierende und anspornende Beiträge zur Alterssicherung findet ihr unter Schlagwort Rente

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