Trittbrettfahrer Trump. Aber Katar kann es besser!

Katar
Von irgendwas muss der Schornstein ja rauchen… Bildquelle Pixabay Fotograf JuergenPM

Als Trump in der letzten Woche den Klimapakt kündigte, tat er das, weil er nicht glaubt, es gäbe einen menschengemachten Treibhauseffekt. Ich zunächst an einen alten Witz. Und der geht so:

Oma und Opa fahren auf der Autobahn. Plötzlich unterbricht HR4 sein Musikprogramm für eine wichtige Verkehrsmeldung. „Achtung! Auf der A3 kommt ihnen bei Frankfurt ein Geisterfahrer entgegen!“ 

„Einer?“ brummt Opa missmutig. Dann fügt er an. „Hunderte!“

Im Nachhinein passt die Analogie von Trump als Geisterfahrer aber nicht mehr. Wir leben alle auf einem Planeten. Wenn die USA sich ihrer Verantwortung entziehen, werden andere ihre Anstrengungen halt eben verdoppeln müssen. Trump versucht sich hier als klassischer Trittbrettfahrer.

Wie schlimm ist das?

Sehr schlimm. Indien liegt in der globalen Hitparade der Treibhausverursacher auf Platz 3. Sie hauen im Jahr zweieinhalb Milliarden Tonnen Co2 raus.

Verdoppelt man das, kommt man auf die Emissionen der Vereinigten Staaten.

Verdoppelt man die ein weiteres mal, gelangt man zum Spitzenreiter. China bläst jährlich 10 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid in die Luft. (Datenquelle hier: Wikipedia)

Katar
Wie, Treibhauseffekt?! Blödsinn! Katar hat die am besten klimatisierten Hochhäuser der Welt!  Bildquelle Pixabay Fotograf choateusaf

Katar spielt bei den absoluten Emissionen nur eine Statistenrolle. 2,5 Millionen Bürger sind aber auch ein echt mickriger Hebel. 

Und wie hoch liegen die CO2 Emissionen pro Kopf?

Trump
Datenquelle factfish.com

Ah. Hier müssen die USA ganz schön Plätze lassen. Sie schaffen es gerade noch so eben mit Müh und Not in die Top Ten. 2 Ränge besser, auf Platz 8, liegt Junkers Luxemburg.

Unangefochtene Numero uno ist Katar. Kleines Land ganz groß. Hauen nicht nur haufenweise Geld, Öl und Terroristen raus. König Katar kommt auf 40 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr und Bürger. (Laut Statista nur auf 36 Tonnen )

Da nehmen sich die Vereinigten Staaten mit gerade einmal 16 Tonnen im Jahr fast schon bescheiden dagegen aus.

Das ist auch gut:

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