Was steigt schneller? Das Porto für einen Standardbrief oder die Inflation?

3 lange Jahre hielt die Deutsche Post die Katze flach. Sie erhöhte, während rings um den Standardbrief herum die Inflation alles ganz langsam anknabberte, die Preise nicht.

Standardbrief Inflation
Bildquelle Pixabay Fotograf Primiano

Aber irgendwann musste die Deutsche Post ja an die Rendite und ihre arme Aktionäre denken. 

Das ist nun passiert. Sie wird zum ersten Juli ihre Tarife erhöhen. Der Versand für einen Standardbrief wird dann von 70 auf 80 Cent steigen. Da muss man nicht lange überlegen. Mit einem Schlag überholte das Porto für einen Standardbrief die Inflation der letzten 3 Jahre.

Wie aber entwickelten sich Inflationsrate und das Porto für einen Standardbrief seit 2003? 

Gibt es langfristig einen klaren Sieger im Rennen zwischen Inflationsrate und dem Standardbrief?

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Was steigt schneller? Die Mieten oder die Inflation?

Die Kosten für die Mieten scheinen in immer absurdere Höhen zu schießen. So wie es aussieht, läuft das Verhältnis von Angebot und Nachfrage komplett aus dem Ruder.

Miete Inflation
Schönes Wohnzimmer – wenn man es sich leisten kann… Bildquelle Pixabay Fotograf jeanvdmeulen

Mit Robert Habeck hat unlängst der Bundesvorsitzende der Grünen einen spannenden Vorschlag gemacht: Warum nicht Besitzverhältnisse neu denken? Könnte es nicht sinnvoll sein, große Wohnungskonzerne zu enteignen? Das führte zu einer lebhaften Debatte. Kann Wohnen so noch bezahlbar bleiben?

Nur stimmt die Voraussetzung überhaupt? Steigen die Mieten wirklich so rasant wie behauptet?

Schauen wir mal, ob es langfristig einen klaren Sieger im Rennen zwischen Inflationsrate und der Miete gibt!

Wie haben sich die Mieten und die Inflation entwickelt?

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Was steigt schneller? Die Geldmenge M3 oder die Inflationsrate?

Die liebe EZB achtet bei ihrer Geldpolitik sehr stark auf etwas, was sich Geldmenge M3 nennt.
Entschädigung

Was ist die Geldmenge M3?

Die Geldmenge M3 lässt sich am einfachsten so beschreiben: Darunter fällt jeder Euro, der innerhalb von 2 Jahren verfügbar ist, plus das Geld geldmarktnaher Wertpapiere.

Die ausführlichere Liste sieht so aus: Bargeldumlauf plus täglich fällige Einlagen der im Währungsgebiet ansässigen Nicht-MFIs (Nichtbanken) plus Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren plus Einlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist bis zu drei Monaten plus plus Anteile an Geldmarktfonds plus Repoverbindlichkeiten plus Geldmarktpapieren plus Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren. 

Wenn die Geldmenge M3 entsprechend der allgemeinen Lebenshaltungskosten steigt, ist klar, jedes Jahr wird ein neues Rekordhoch erreicht.

Und da die Europäische Zentralbank mit der Steuerung der Geldmenge M3 auch versucht die Inflationsrate zu steuern, sollte man auch einen zumindest annähernden Gleichlauf beider Raten erwarten.

Nur passiert das auch?

Oder gibt es langfristig einen klaren Sieger im Rennen zwischen Inflationsrate und der Geldmenge M3?

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