Wer steigt schneller? Die Inflation oder die Gebühr für den Personalausweis?

Heute lasse ich im Rennen gegen die allgemeine Inflationsrate die Ausstellungsgebühr für den Personalausweis antreten.

Personalausweis
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Das Rennen ließ ich 1987 starten. Mal schauen, wer als Erster durch das Ziel läuft!

  1. Rückblick: Wird Zeit für die nächste Erhöhung (2010- 2018)
  2. Rückblick: Der Quantensprung (1987 – 2018)
  3. Rückblick: Jenseits des Darstellbaren (1986 – 2018)

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Ein Hilfsfonds kommt selten allein

Hilfsfonds
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Mit Hilfsfonds ist es wie mit Beinen. Mit zwei läuft es sich einfach besser.

Das glaubt zumindest Christine Lagarde. Sie ist die Direktorin des IWF. Seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2011 hatte sie schon viele gute Ideen das Geld anderer Leute um zu verteilen. Das nun ist ihre neueste Idee.  

Eigentlich sollte die Währungsunion gar keinen Hilfsfonds haben. 

So jedenfalls lautete das Mantra zur Euro Einführung. Schließlich sollte das Teil eine Währungsunion werden. Keine Haftungs- oder Transferunion.

Eigentlicher aber warf man das Ganze im Frühjahr 2010 über den Haufen. Die Griechen drohten pleite zu gehen. Es kamen erst bilaterale Kredite, dann ein Europäischer Finanzstabilisierungsmechanismus. Im zweiten Anlauf kürzte man das Wortungetüm etwas ab. Es hieß dann nur noch Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (allerdings erhöhte sich die Bilanzsumme) Das ist immer noch zu lang und umständlich? Kein Problem. Am Ende fand man folgendes kurzes Wortgetüm: Europäischer Stabilitätsmechanismus (und erhöhte selbstverständlich abermals die Bilanzsumme) 

Das langt nicht, klagt Lagarde

Der Europäischer Stabilitätsmechanismus beseitige doch nur die Altlasten vergangener Krisen. Was aber ist mit den zukünftigen Krisen? Dafür braucht es auch einen Hilfsfondes. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Oder wie ich den Spruch gerne abändere: Spare in der Zeit, dann hat der Staat in der Not.

Lagarde schwebt vor, jedes Land solle läppische 0,35 Prozent seines Brutto-Inlands-Produkts in diesen Fonds überweisen. Das macht bei Deutschland gerade einmal mikroskopisch kleine 11,4 Milliarden pro Jahr.

Ihr findet die Zahl immer noch zu groß?

Kein Problem. Die lässt sich locker verkleinern: 11,4 Milliarden durch 82,67 Millionen Steuerzahler belaufen sich auf homöopathische 138 Euro pro Jahr und Steuerzahler. Das sollte uns doch ein nachhaltiger Euro wert sein?

Oder etwa nicht?

Und zum Abschluss des Beitrags gibt es einen echten Klassiker. Den Wahlflyer der CDU zur Europawahl 1999:

Schulden

Genießen wir ihn wie einen guten Rotwein

Mehr gemein als nützlich: Finanzämter irrlichtern bei Anträgen auf Gemeinnützigkeit

Gemeinnützigkeit ist richtig gut für die Brieftasche.

Europa Kosten
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Hat ein Verein den Status der Gemeinnützigkeit vom Finanzamt genehmigt bekommen, öffnen sich die Geldschleusen. Geldgeber können ihre Spenden nämlich nur dann von der Steuer absetzen.

Klingt super! Wie schaffe ich es den Status der Gemeinnützigkeit zu bekommen?!

Du musst einen Antrag bei deinem Finanzamt stellen. In dem Antrag muss klipp und klar gestellt werden, wie gemeinnützig deine Organisation ist:  ein mildtätiger, selbstloser, kirchlicher Zweck heiligt die Gemeinnützigkeit. Lass dir halt was politisch korrektes einfallen.

Und dann bekomme ich den Status der Gemeinnützigkeit?

Nö. Aber du bekommst eine faire 50/50 Chance, dass dein Antrag bewilligt wird.

Hä?

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Europas Kosten neu benannt

Nun steht also der Koalitionsvertrag der GroKo II.

Vieles, was ich mir gewünscht hätte, fehlt. Was im Überfluss vorhanden ist, sind Treueschwüre zur Europäischen Union. Italienische Zeitungen waren begeistert über den Koalitionsvertrag und prägten eine neue Floskel:

Mehr Europa 

mehr Europa

Mit dieser griffigen Formel gelangten die Italiener auf Anhieb auf meine Liste der schönsten Verharmlosungen der Kosten Europas! Wenn ihr wissen wollt, was hinter der Begeisterung steckt, könnt ihr gleich in die Top Ten vorscrollen. Mehr Europa schaffte es auf Platz 5

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Wer von geplanten Steuersenkungen der GroKo am meisten profitiert

Ihr könnt von den in Aussicht gestellten Steuersenkungen der GroKo seit ein paar Tagen lesen. Meist sind es trockene Zahlenkolonnen.  Ich habe sie zweimal visualisiert.

  • Einmal in absoluten Beträgen.
  • Und das zweite mal als prozentuale Ersparnis bezogen auf den Bruttolohn.

Die Steuersenkungen in absoluten Beträgen

Der erste Chart zeigt die Steuersenkungen für das Jahr 2021 in Euros an.

Steuersenkungen

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