Fed und Trump – Nur ein Irrer erkennt einen Irren

Nur ein Irrer erkennt einen Iren
Jerome Powell Vorsitzender und Aushängeschild der amerikanischen EZB Bildquelle Wikipedia

Als der Vorsitzende der Fed vor die Kameras trat, glaubte er seinen Wahn gut kaschiert zu haben.

Jerome Powell verkündete, das Federal Reserve System würde die Leitzinsen bald ein weiteres mal erhöhen. Die Gründe für diesen Schritt hörten sich für naive Menschen durchaus vernünftig an: 

  • Die Konjunktur dürfe nicht überhitzen
  • und die Inflation müsse im Zaum gehalten werden 

Nur ein Irrer erkennt einen Irren

Vielleicht hätte Powells irrationale Liebe zum Untergang bis zu diesem Punkt nicht einmal ein Donald Trump bemerkt. Dann überzog Jerome jedoch sein Blatt. Er stellte die Möglichkeit von 4 weiteren Zinsschritten in Aussicht. 

Zum Glück hat Trump eine feine Nase für Fantasie und Schneegestöber.

Nun, ja. Nur ein Irrer erkennt einen Irren.

Trump hatte bisher immer sorgsam darauf geachtet, das Fass nicht zum Überlaufen zu bringen. Ein wohldosierter Handelsstreit mit China, dann noch einen mit Kanada. Der Dow Jones, der amerikanische DAX, blieb auf der Spur. Schön. Trump erhöhte die Zölle gegenüber der EU. Als sich herausstellte, dass auch das den amerikanischen Indizes wie Nasdaq und S&P nichts ausmachte, schoss er nochmal gegen Mexico und Kanada. Das Fass hielt.  Besser noch, unter Trumps Druck entstand ein unglaublicher Deal!

Und dann kommt die Fed und lässt den Tropfen frei, der das Fass zum Überlaufen bringt. Verrückt! Einfach nur verrückt, die Jungs von der Notenbank!

Und wie ging es danach weiter?

Nicht sehr schön.

Nur ein Irrer erkennt einen Irren
Bildquelle Tradesignal Online

An der New Yorker Börse brachen die Kurse massiv ein. Der S&P 500 fiel inzwischen auf seine 200-Tage-Linie zurück. Chart-Techniker halten das für ein bedenkliches Zeichen. Der amerikanische DAX sollte besser bald wieder diese Hürde nehmen.

Ansonsten steht die längste Börsenrally in der Geschichte nämlich kurz vor dem Knock Out.

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