DER SPIEGEL – Jubiläen auf dem Cover

Mit SPIEGEL Cover: Jubiläumsausgaben geht die Serie in eine neue Runde.

Spiegel Titelbilder

Na, das passt ja

Der Spiegel hatte bereits auf seinem letzten Titelbild die Unsterblichkeit als Thema.

Und gleich beim nächsten Titelbild beschäftigt er sich mit einem der Unsterblichen der Musikgeschichte. Ludwig van Beethoven wäre im Dezember dieses Jahres 250 Jahre alt geworden. Oder, wie der Spiegel es ohne Konjunktiv formuliert, wird 250.

Der begeisterte Untertitel des Spiegel lautet:

Warum alle Welt ihn bis heute vergöttert

Tja, alle Welt ist wirklich eine beeindruckende Gesamtheit. Das schließt sogar ein kleines gallisches Dorf mit ein. Aber keine Ahnung, warum ihn alle Welt vergöttert. Das tue ich nicht.

Und DER SPIEGEL tat es auf einem früheren Titelbild auch noch nicht. Das werden wir im letzten Kapitel dieses Beitrags sehen. Beethovens brachte es zu seinem 200. Geburtstag 1970 nämlich schon mal auf das Cover des SPIEGELS.

Vergöttert ihr Beethoven?

So jedenfalls wird ein Jubiläum in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL dargestellt. Wie aber präsentierte DER SPIEGEL das in früheren Ausgaben seit 1970?

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Das Genre des Murmeltiertags – gruselige Zeitschleifen (Update)

Es kommt nicht oft vor, dass ich ins Kino gehe und eine wirklich neue großartige Idee sehe.

Aber 1993 war es wieder soweit. Ich tat mir Und täglich grüßt das Murmeltier an. So einen Handlungsverlauf hatte ich noch nicht gesehen. Ein frustrierter Wettermoderator gerät in eine Zeitschleife…

Zeitschleife
„ZEITSCHLEIFE?! Hat hier einer was von Zeitschleife gesagt?!“ Das Murmeltier, Wappentier aller  Zeitschleifen-Filme! Bildquelle Pixabay/ Fotograf Kasabubu

…und muss einen frustrierenden Tag immer wieder durchleben. Und so unbefriedigend das für den Wettermann war, so ergreifend war es für mich.  Den halben Film lang hatte ich eine Gänsehaut. Es ging anscheinend vielen Leuten so.

Nach dem Murmeltiertag entstand eine lange Liste ähnlicher Filme, die allesamt die Zeitschleife banden.

Heute aber befassen wir uns nur mit gruseligen Zeitschleifen (mal wieder), und zwar mit… „Das Genre des Murmeltiertags – gruselige Zeitschleifen (Update)“ weiterlesen

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer russischen Kuh und uns?

VR-Brillen gaukeln russischen Kühen vor, sie stünden auf üppigen grünen Wiesen. So sollen sie mehr Milch geben. Und was ist der Unterschied zu uns?
russische Ruh

Die Sanktionen gegen Russland begannen im Frühjahr 2014. Nun, nach fünf Jahren Einwirkungszeit, kippt die russische Agrarindustrie langsam in eine gefährliche Schieflage. Und wie immer in Zeiten großer Krisen trennt sich die Spreu vom Weizen. Einige resignieren. Die anderen werden erfinderisch. Naja, vielleicht könnte man auch sagen: Einige greifen nach jedem Strohhalm.

Jedenfalls machten sich Wissenschaftler folgende Gedanken: Ja, unsere russischen Kühe produzieren unglaublich viel Milch. Aber wie das in einer Wirtschaft halt so ist, sie muss wachsen. Die Kühe müssen also noch mehr Milch geben. Dabei wird der russische Winter auf die Tiere zukommen. Und der wird hart, kalt, karg und öde.

Die Frage lautet demnach, wie bekommt man diese beiden unangenehmen Tatsachen friedlich in ein Bett?

Natürlich liegt die Antwort in der Motivationstheorie.

Spezielle, an Kühe angepasste, Virtual Reality Brillen sollen den Tieren vorgaukeln, es sei noch Sommer. Die Sonne würde scheinen. Und sie stünden auf einer saftigen, grünen Wiese. Perfekte Bedingungen, um richtig viel Milch aus den Kühen zu ziehen. Das klingt nach Science Fiction, ist aber ein bereits weit vorangeschrittenes Forschungsprojekt.

Und die Erklärung bringt uns auch schon zu dem Unterschied zwischen den russischen Kühen und uns.

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