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Diese fiesen Spitznamen verpasst Donald Trump den Demokraten (2)

In der Kürze liegt die Würze. Donald Trump weiß, wem welcher Spitznamen am meisten weh tut! Und hier erfahrt Ihr die Geschichten hinter Trumps Spitznamen
Tiefe Zufriedenheit erfüllt den amerikanischen Präsidenten. Denn er beherrscht die Kunst Spitznamen zu vergeben

Es gibt viele unfaire Methoden zu kommunizieren. Zum Beispiel:

  • Den Widersacher zu unterbrechen
  • oder noch besser in einem unendlichen Schwall eigener Worte gar nicht erst zum Zug kommen zu lassen
  • Der übermäßige Gebrauch von Xenismen (Fremdwörter ;))
  • Das Gegenüber zu beleidigen
  • wenn es schlecht läuft, das Thema zu wechseln

Und ein Donald Trump beherrscht natürlich alle.

Besonders gut ist der amerikanische Präsident jedoch in der Kunst Konkurrenz und Feinden fiese Spitznamen anzuhängen. Frei nach der alten Boxer-Weisheit: Der effektivste Schlag ist immer noch der Tiefschlag. Kurz und knackig muss er ausgeführt werden. Der Gegner wird aber noch Runden später darunter leiden.

Und in der heutigen Folge sehen wir, wie er diesen fünf Demokraten richtig miese Spitznamen verpasst:

Elizabeth Warren
Pete Buttigieg
Richard Blumenthal
Hillary Clinton
Bill Clinton

Elizabeth Warren

Es Fehlen nur noch die Federn im Haar. Ihr seht hier eine Original Cherokee. Oder etwa nicht?

Elizabeth Warren, mittlerweile über 70, hat immer noch einen Sitz im Senat inne. Und Schmerz kennt sie auch nicht! Warren ist nämlich eine waschechte Indianerin!

Allerdings musste sie sich in eine lange Liste von Kandidaten einreihen, die sich bemühten, Herausforderer für die Demokraten bei der nächsten Präsidentschaftswahl zu werden. Und scheiterten.

Selbst unter Demokraten hält sich hartnäckig eine böse Unterstellung über sie. Vielleicht ist sie gar keine so waschechte Indianerin? Hat sie wirklich Cherokee Vorfahren? Warren benutzt diesen Minderheiten Status eventuell nur, weil es ihr günstig erscheint, nicht aber, weil er zutrifft?!

Die meisten Demokraten äußern ihren Verdacht nur sehr indirekt und zaudernd. Unterdrückte Minderheiten sind auch in den USA sehr heiße Eisen. Trump, der einen sehr ungerührten Elefant im Porzellanladen abgibt, bringt seinen Spott direkt auf den Punkt. Er gab ihr den Nickname Pocahontas.

Pete Buttigieg

Pete gilt als einer der großen Hoffnungen unter den Demokraten. Er ist eloquent, er hat eine freundliche Ausstrahlung. Und vor allen Dingen, er reiht sich nicht in die riesige Riga der mittlerweile über 70-jährigen Demokraten ein. Noch für etwa 2 Jahre wird Pete unter der magischen Grenze von 40 bleiben.

Obwohl Buttigieg es faustdick hinter den Ohren hat (er arbeitete in Afghanistan als Geheimdienst Mann), wirkt er immer ein bisschen naiv.

Und einem Spötter wie Trump langt das schon. Er benennt Pete nach der albernen Galionsfigur des Mad Magazins: Alfred E. Neumann.

Was im Übrigen kein schlechter Kunstgriff ist. Der Spiegel nutzt ihn auch für Boris Johnson:

Der Yale Law School Jahrgang von 1971

Richard Blumenthal

Richard Blumenthal, einer der reichsten Menschen im amerikanischen Senat, glaubte 2010, nun sei ja wohl genug Gras über die Sache gewachsen. Bestimmt konnte er ein paar Wählerstimmen auf seine Seite ziehen, wenn er behauptete, Anfang der 70er Jahre in Vietnam gewesen zu sein.

Die Sache hatte allerdings einen Haken. Richard Blumenthal hatte wirklich alles getan, damit er eben nicht in Vietnam ins Gras beißen musste.

Gleich fünfmal beantragte und bekam er einen Aufschub, um bloß nicht nach Indochina eingezogen zu werden. Und leider reichten 40 Jahre hier nicht, um Gras über die Sache wachsen zu lassen. Die Geschichte kam heraus. Genüßlich legte Trump daraufhin mit dem Spitznamen „Da Nang Dick“ den Finger in die Wunde.

(Fun Fact am Rande: Trump kommt ebenfalls auf 5 bewilligte Vietnam-Aufschübe. Er behauptete allerdings auch nie, dort gedient zu haben)

Blumenthal wäre auch schön blöd gewesen, wenn er 1971 seine Zeit damit verschwendet hätte, sein Leben zu riskieren. Stattdessen nutzte er sie sinnvoller und knüpfte an der Yale Law School Kontakte zu den beiden berühmtesten Mitgliedern der Demokratischen Partei…

Hillary Clinton

Hillary Clinton studierte Anfang der 70er Jahre ebenfalls an Yale Law School. Und sie sollte eine noch beeindruckendere Karriere hinlegen als Richard Blumenthal.

Um ein Haar wäre sie 2016 die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten geworden. Dass sie gegen Donald Trump verlor, hing auch mit einem groben Schnitzer, der ihr während ihrer Zeit als Außenministerin unter Obama unterlief, zusammen.

Clinton hatte in ihrer Amtszeit circa 30.000 dienstliche E-Mails über ein privates E-Mail-Konto verschickt. Ein Untersuchungsbericht des Außenministeriums vom Mai 2016 bewertete das als Verstoß gegen Dienstvorschriften. Alle amtlichen E-Mails müssen schließlich innerhalb des Ministeriums gespeichert oder aber ausgedruckt und archiviert werden. Sie verletzte zudem die Vorschrift, nach dem Ende ihrer Amtszeit umgehend sämtliche beruflichen Dokumente dem Ministerium zu übergeben.

Bei der Untersuchung der Vorfälle, gab sich Clinton alle Mühe einen guten Eindruck zu erwecken. Natürlich sei sie bereit, die Vorfälle aufzuklären! Transparenz sei wichtig! Klar, doch! Sie kooperiere vollumfänglich mit dem FBI! Ob das Federal Bureau of Investigation irgendwelche Fragen an sie habe?

Ja, hatten sie. Sogar jede Menge. Leider zeigte sich bei Hillary eine ausgeprägte Gedächtnisschwäche. Sie wollte zwar helfen, konnte bei heiklen Fragen sich jedoch niemals an etwas erinnern. Das erschien vielen als heuchlerisch. Und Trump verpasste ihr daraufhin den Stempel Lyin‘ Hillary

Bill Clinton

Bill Clinton, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1993-2001) blieb nur kurz an der Yale Law school. Es reichte jedoch, um eine Menge Kontakte zu anderen vielversprechenden jungen Demokraten zu knüpfen. Und natürlich seine spätere Frau Hillary kennenzulernen.

Man kann leicht glauben, Trumps Spitzname „Wild Bill“ für Clinton würde auf die Lewinsky-Affäre zielen.

Tatsächlich bezieht sich Trump auf diesen langhaarigen Typen.

Der sieht vielleicht aus, wie ein Hippie, der Love and Peace verinnerlicht hat. Mit dem Frieden hatte es Wild Bill jedoch nicht so. Mitten in den Wilden Westen rein geboren, begann James Butler Hickok schon sehr früh damit in Duellen missliebigen Person das Leben aus dem Leib zu schießen.

Er starb, noch bevor er 30 wurde.

Ein Mann namens McCall sollte ihn, was auch sonst, erschießen. Erstaunlicherweise geschah das nicht in einem Duell. Wild Bill beginn vielmehr einen Anfängerfehler. Ein einziges Mal setzte er sich nicht mit dem Rücken zur Wand an den Pokertisch.

McCall nutzte die Gelegenheit und verpasste ihm eine Kugel in den Hinterkopf.

Mit dem Spottnamen „Wild Bill“ deutete Donald Trump an, Bill Clinton hätte völlig das nötige Rückgrat gefehlt, um in den Krisengebieten der Welt so wie es sich eigentlich gehört hätte, hart durchzugreifen.

Clinton ließ sich nämlich vom fürcherlichen Debakel in Mogadischu offensichtlich einschüchtern. Danach war die Devise der Clinton-Regierung tatsächlich „No Dead“: Amerikanische Tote sollten möglichst vermieden werden. Kriege wurden nun vor allem mit Bombern geführt. Bei den folgenden UNO-Friedensmissionen verhielten die US-Truppen sich eher passiv.

Damit endet der zweite Teil der Reihe Diese fiesen Spitznamen verpasst Donald Trump den Demokraten. Im ersten Teil bekommen Joe Biden, Hunter Biden, Nancy Pelosi, Jerry Brown und Micheal Bloomberg ihr Fett weg!

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markus

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markus
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