Der Zinseszins: Lagarde widerspricht Einstein!

Angeblich stammt von Albert Einstein der Satz: Der Zinseszins ist die stärkste Kraft im Universum

Zinseszins Einstein

Und recht hat er!

Wer kennt nicht die Diagramme mit exponentiell ansteigenden Kurven?! Vorgelegt von freundlichen Versicherungsvertretern. Versehen mit dem Hinweis, das könnte ihr Vermögen sein! Vorausgesetzt natürlich, ihr unterschreibt auf der gestrichelten Linie den Vertrag.

Der Zinseszins – Gut Ding braucht Weile 

Zinseszins
Es war einmal… …der Guthabenzins Bildquelle Pixabay Fotograf nattanan23

Ach, ja. Und vorausgesetzt, ihr besitzt die nötige Geduld. Der Zinseszins braucht halt Zeit, seine Wirkung zu entfalten. Sagen wir 50 Jahre Altersvorsorge. Sie ermöglichen euch bei 5% Rendite pro Jahr euer Vermögen zu verelffachen! 

Christine Lagarde hat Albert Einstein nun widersprochen:

Zinseszins Nullzinsen

Und recht hat Christine Lagarde, immerhin bald die oberste Hüterin des Euro!

Ein halbes Jahrhundert Zinseszins bei einer Rendite von 0% ändert gar nichts. Spart halt mehr.

Der Zinseszins

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Kontaktanzeige von Olaf Scholz im Willy-Brandt-Haus aufgetaucht!

Scholz Parteivorsitz

Gerne hätte Olaf Scholz noch gewartet, bis er seine Kandidatur zum Parteivorsitzen publik gemacht hätte. 

Olaf Scholz will SPD-Chef werden

(Überschrift Spiegel Online 16.8.19)

Doch leider veröffentlichte ein Genosse, der ungenannt bleiben will, Olafs Kontaktanzeige aus dem Willy-Brandt-Haus…

SPD Parteivorsitz

Nun blieb Scholz, wo die Katze aus dem Sack war, nur noch die Flucht nach vorne.

Natürlich will er Parteivorsitzender werden.

Wir wünschen ihm an der Stelle viel Glück bei der Suche nach der richtigen Partnerin!

Who wants yesterday’s papers?

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Das europäische Parlament macht den Adenauer

europäische Parlament
Bildquelle Wikipedia

Der gute Konrad Adenauer war geistig flexibel bis ins hohe Alter. Als er mal wieder seine Meinung änderte, begründete er das so:

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?

Das europäische Parlament wollte da nicht nachstehen.

Es legte sich vor zwei Jahren folgendermaßen fest:

Europäisches Parlament hält am Prinzip des Spitzenkandidaten fest

Prinzip Spitzenkandidat
Screenshot Die Orginalseite findet ihr hier

Aber vielleicht fürchteten sie schon damals, man würde das als hohle Phrase bürokratischer Politiker abtun. Um diesem Eindruck entschieden zu begegnen, setzte das europäische Parlament auf seiner Website noch einen obendrauf:

Das Parlament ist entschlossen, nur Kandidaten für das Amt des Kommissionspräsidenten zu akzeptieren, die als Spitzenkandidaten ihrer Parteien in den Europawahlkampf gezogen sind.

Na, wenn das mal keine Festlegung war. Hintergrund für die Entscheidung war, die EU müsse demokratischer und transparenter werden. Weg von der Hinterzimmerklüngelei der Regierungschefs! 

Demnach kam für die Wahl des Kommissionspräsidenten nur einer der folgenden Spitzenkandidaten in Frage.

Und das europäische Parlament einigte sich schließlich auf…

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