Verflixter Flexpension: Das Fazit

Heute lest Ihr den letzten Teil der Reihe um den Fonds FlexPension. Und die Zeit ist gekommen für ein kurzes Fazit.

Nein, er hat sich nicht gelohnt.

Fazit FlexPension
Der FlexPension. Mein persönliches schwarze Rendite Loch. Mir wird immer schwindlig, wenn ich genauer hinein schaue. Bildquelle pixabay Fotograf Unsplash

Das ist der letzte Teil einer Reihe um den Fonds Flexpension. Teil 1  Teil 2 Teil 3 und Teil 4 gibt es hier.

Die Fondsgesellschaft DWS brachte den FlexPension 2003 heraus. Genauer; sie brachte im Laufe der Zeit insgesamt 16 Teilfonds heraus. Alle gaben etwas, was sich Höchststands-Garantie nannte. Hält man den Fonds bis zum vereinbarten Laufzeit Ende, bekommt man alle seine Anteile zum höchsten erreichten Kurs ausbezahlt. Dieses Jahr gab DWS, die Fondsgesellschaft, bekannt, alle vereinbarten Laufzeit-Enden auf den November 2016 runter zu brechen. Oder, um es etwas volkstümlicher auszudrücken: Sie machten den Laden vorzeitig dicht.

Jeder 80. Deutsche betroffen

DWS hatte mit dieser Fondsreihe Großes vor. Lange dümpelten die Teilfonds jedoch mit geringen Verkaufszahlen vor sich hin. Dann entstand eine Kooperation mit der Deutschen Vermögensberatung. Das Blatt wendete sich. Zwischenzeitlich hatten eine Million Deutsche den Fonds. Manche, so wie ich direkt im Depot. Andere im Rahmen von fondsgebundenen Versicherungen. Sein Volumen betrug in besten Zeiten zweieinhalb Milliarden. 

Seit Ende 2005 war ich mit im Boot. Pro Monat zahlte ich 70 Euro in das Höchststands-Dings. Das hätte eigentlich bis 2020 so weiterlaufen sollen. Aber, nun ja, wie das Leben halt spielt. DWS liquidierte.  

Vor einer Woche erhielt ich den Liquidations-Bescheid.

Zeit für das Fazit

Zeit die Rechenschieber-App zu aktivieren.

Ich hatte 11 Jahre und einen Monat lang 70 Euro monatlich an Sparraten überwiesen. Das führte zu 9310 Euro. Dazu kamen Depotgebühren von 258 Euro. Macht zusammen 9568 Euro an Einzahlungen.

DWS überwies mir nun 9933 zurück.

Demnach betrug die Gesamtrendite 9933/9568. Das ergibt einen Wert von 1,038 bzw. 3,8% Zuwachs. Über die gesamten Jahre.

Und wie lautet das Fazit für die Rendite p.a.?

Die Rendite pro Jahr. Ach ja. Nennen wir sie lieber die Reniete p.a. Sie bekommt man, wenn man die elfte Wurzel aus 1,038 zieht. Das führt zu einem Wert von 1,0034. Oder einfacher ausgedrückt. Ein drittel Prozent.

 

 

 

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