Finanzen

Verflixter FlexPension: Die Depotgebühr

Der FlexPension 2025 Sparplan war mein erster Kontakt mit Wertpapieren. Dummerweise war er auch mein erster Kontakt mit der Depotgebühr.

Und wie das halt so mit ersten Kontakten ist. Die klappen nicht immer.

Tja. Und da haben wir noch so ein Chart, der vorbildmäßig links unten anfängt und rechts oben aufhört. Und wieder bedeutet das nichts Gutes.

Das ist der vierte Teil der FlexPension Reihe. Hier gibt es Teil 1  Teil 2 und Teil 3

Ein Versicherungsvertreter hatte mir 2005 den FlexPension aufgeschwätzt….     …Halt. Das muss ich fairer formulieren. Ich hatte ihn mir 2005 aufschwätzen lassen. Ja. Es war sogar von der Depotgebühr die Rede. Aber irgendwie hatte der Versicherungsvertreter es geschafft, die Depotgebühr wie eine Lappalie aussehen zu lassen. Sie bliebe gleich. Ein Klacks. Der FlexPension würde dagegen vom Zinseszins-Effekt profitieren.

Jetzt, wo der Fonds aufgelöst wurde, ist ein guter Moment gekommen, uns die Entwicklung der Depotgebühr einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Depotgebühr und Inflation von 2006-2016

Tja. Die blaue Linie steht für die kumulierte Inflation. Und eine Weile lang erhöhten die Jungs von DWS ihre Depotgebühr (rote Linie) entsprechend. Dann, 2014, dachten sie, ach, was soll´s. Und ließen die Schwarte krachen.

Beide Werte habe ich Anfang 2006 auf 100 Prozent gesetzt. Die Depotgebühr lag zu Beginn bei 10,98 Euro pro Halbjahr. Bis 2016 stieg sie auf 14,98 Euro an.

Die Inflationsdaten stammen von dieser Seite. Manchmal finde ich von etwas eine weit in die Vergangenheit reichende Datenreihe. Dann werde ich unter dem Stichwort Inflation die jeweilige Datenreihe mit der offiziellen Inflation langfristig vergleichen. 

Ein einfaches Fazit

Es ergibt sich ein einfaches Fazit. Kaum lag der Leitzins bei 0 Prozent (Den Punkt erreichte er Anfang 2014) musste DWS ihre Zinsgewinne halt irgendwo anders herbekommen.

Der Abschluss

Verflixter FlexPension: Das Fazit

erscheint morgen

markus

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markus
Tags: Inflation