DER SPIEGEL – Korruption auf dem Cover

Mit SPIEGEL Cover Korruption geht die Serie in eine neue Runde.

Korruption
22/2019
Rechtspopulistisch=korrupt?

Kurz vor der Europawahl teilt DER SPIEGEL noch einmal gegen Rechtspopulisten aus. Korrupt seien sie, so der plakative Vorwurf. Das passt mal mehr, mal weniger gut. Aber der Reihe nach.

  • Bei dem Mann mit Eimer handelt es sich um Jörg Meuthen. Der Spitzenkandidat der AfD für die Europawahl freute sich 2018 über die kostenlosen Werbeanzeigen einer schweizer Werbeagentur. Das stellte zwar keine Geldspende, aber zumindest eine Sachspende dar. Und die hätte er nur aus einem EU-Staat kommend annehmen dürfen. Knapp daneben ist auch vorbei.
  • Etwas klarer sieht die Situation beim Blaumann neben dran aus. Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn. Der bereicherte weder sich noch seine Partei. Allerdings schob er der Firma seines Schwiegersohns millionenschwere Staatsaufträge rüber. Eher klassische Vetternwirtschaft, denn Korruption.    
  • Bei dem Poser in der Mitte handelt es sich um Johann Gudenus. Er fungierte in der Ibiza-Affäre als so eine Art „Harry, fahr schon mal den Wagen vor“ für Strache. Fädelte das Treffen ein, übersetzte ab und an ins Russische für die angebliche Oligarchin, stimmte ziemlich oft Heinz-Christian Strache zu. Die meiste Zeit des Videos über hielt er sich unauffällig im Hintergrund. Dann machte er einmal einen auf Don Johnson, und DER SPIEGEL schlug zu.
  • Der Typ mit Putzlappen ist Matteo Salvini, der italienische Innenminister. Und der europäische Rechtspopulist mit dem meisten Oberwasser. Hier passt das Muster nicht ganz. Ja, die Lega Nord hatte Jahre zuvor unter ihrem Gründer Bossi Gelder veruntreut. (Und sogar eine ganze Menge) Salvini selbst schien damit jedoch nichts zu tun zu haben.  

Man muss dem SPIEGEL eine gewisse Ehrlichkeit in der Bildersprache lassen. Er verzichtet sowohl bei Gudenus als auch bei Salvini auf aus Hosentaschen heraushängenden Geldscheinen.

So wird also Korruption in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL dargestellt. Wie aber präsentierte DER SPIEGEL das in früheren Ausgaben seit 1970?

SPIEGEL Cover Korruption: Der Rückblick – Heute mit…

  • Früher war’s nostalgischer
  • Bestechung 1.0
  • Korruption & die SPD
  • Korruption & die Union
  • Die Flick Affäre

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DER SPIEGEL: Die MERKEL-Titelbilder

Mit SPIEGEL Cover Merkel geht die Serie in eine neue Runde.

SPIEGEL Merkel
21/2019

Apocalypse soon?

Nein, Angela Merkel ist noch nicht tot. DER SPIEGEL hat die Gestaltung dieses Titelbilds einfach nur so trostlos wie möglich halten wollen. 

Nach ihr die Finsternis titelt DER SPIEGEL auf dem aktuellen Cover. Die Weltlage sei düster. Und die Säulen der Weltordnung brächen zusammen. So zumindest ist der Blick des SPIEGEL auf den Blick von Merkel. Laute Interpretation statt stiller Post. 

So wird Angela Merkel also in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL dargestellt. Wie aber präsentierte DER SPIEGEL sie in früheren Ausgaben seit 1970?

Merkel, der Rückblick – Heute mit…

  • Ihre  zehn schönsten Facetten
  • Merkels Platzierung in der ewigen Bestenliste der SPIEGEL-Titelbilder
  • Ein Bonus Kapitel zum Schluss

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DER SPIEGEL: Der Bundesadler auf dem Cover

Mit SPIEGEL Cover Bundesadler geht die Serie in eine neue Runde.

Bundesadler
20/2019
Wirtschaft wie Flasche leer

Ein schwarzer Bundesadler räkelt sich träge auf einem rot-goldenen Stuhl. Die Champagnerflasche ist leer. Der Bauch fett. (Mal wieder) glaubt DER SPIEGEL die fetten Jahre Jahre seien vorbei.  

So wird jedenfalls der Bundesadler in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL dargestellt. Wie aber präsentierte DER SPIEGEL ihn in früheren Ausgaben seit 1970?

SPIEGEL Cover Bundesadler: Der Rückblick – Heute mit…

  • Fetter Adler, gerupfter Adler
  • Mit fremden Federn
  • Noch mehr verwandelte Steilvorlagen
  • Und wir verleihen wieder einen Twin Award!

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