Die Kaufobergrenze: Das Topthema auf den letzten Pressekonferenzen von Draghi und Lagarde

Was ist denn die Kaufobergrenze?!

Kaufobergrenze
Hey, man. Es wäre echt einfacher, wenn die Stange nicht so weit unten wär! Bild von Tania Dimas auf Pixabay

Anfang 2015 machte sich die EZB (mal wieder) große Sorgen um das Wirtschaftswachstum der Eurozone. Würde es kollabieren, falls die EZB nicht massiv Staatsanleihen kaufte?

Ein Fall, den man besser nicht abwarten sollte! Draghi & Konsorten beschlossen massiv Staatsanleihen zu erwerben. 

Aber beeinflussten sie damit nicht auch die Märkte?

Nein, lautete die klare Antwort der Europäischen Zentralbank. Solange wir nicht mehr als 33% einer Staatsanleihe im Bestand haben, sind wir kein dominanter Gläubiger. Wenn wir also diese Kaufobergrenze nicht überschreiten, kann uns der Europäische Gerichtshof rein gar nichts. 

Soweit so schlecht.

Und nun wage ich mal einen Blick in die Kristallkugel.

Draghis letzte Pressekonferenz

Lagardes letzte Pressekonferenz

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Der Zinseszins: Lagarde widerspricht Einstein!

Angeblich stammt von Albert Einstein der Satz: Der Zinseszins ist die stärkste Kraft im Universum

Zinseszins Einstein

Und recht hat er!

Wer kennt nicht die Diagramme mit exponentiell ansteigenden Kurven?! Vorgelegt von freundlichen Versicherungsvertretern. Versehen mit dem Hinweis, das könnte ihr Vermögen sein! Vorausgesetzt natürlich, ihr unterschreibt auf der gestrichelten Linie den Vertrag.

Der Zinseszins – Gut Ding braucht Weile 

Zinseszins
Es war einmal… …der Guthabenzins Bildquelle Pixabay Fotograf nattanan23

Ach, ja. Und vorausgesetzt, ihr besitzt die nötige Geduld. Der Zinseszins braucht halt Zeit, seine Wirkung zu entfalten. Sagen wir 50 Jahre Altersvorsorge. Sie ermöglichen euch bei 5% Rendite pro Jahr euer Vermögen zu verelffachen! 

Christine Lagarde hat Albert Einstein nun widersprochen:

Zinseszins Nullzinsen

Und recht hat Christine Lagarde, immerhin bald die oberste Hüterin des Euro!

Ein halbes Jahrhundert Zinseszins bei einer Rendite von 0% ändert gar nichts. Spart halt mehr.

Der Zinseszins

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Was steigt schneller? Das Aufkommen aus der Kirchensteuer oder die Inflationsrate?

Die armen Kirchenoberen!

Aufkommen Kirchensteuer
Muss sehen, wo sie bleibt. Eine arme Kirchenmaus. Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Die Lebenshaltungskosten steigen und steigen. Werden Bischöfe und Kardinale den Gürtel also enger schnallen müssen? Oder steigt ihr Aufkommen aus der Kirchensteuer vielleicht sogar noch schneller als die Inflationsrate?

Normalerweise würde würde ich das sofort bejahen. Alles steigt doch schneller als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. (Okay. Fernseher und andere Elektronik mal ausgenommen)

Ein Handicap der evangelischen und katholischen Kirche verschlimmert sich

Das sieht bei der Kirche allerdings vielleicht etwas anders aus. Die evangelische und katholische Kirche gehen bei diesem Rennen mit einer echten Beeinträchtigung an den Start.

Infografik: Die großen Kirchen verlieren Mitglieder | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Die großen Kirchen verlieren nämlich seit Jahren massiv Mitglieder.

Mancher Verlust wiegt doppelt schwer

Diese Infografik geht bis ins Jahr 2005 zurück. Der Anfang der Fahnenstange liegt jedoch viel weiter zurück. (das älteste SPIEGEL Cover aus der obigen Galerie stammt bereits aus dem Jahr 1992)

Jedenfalls  verlieren die römisch-katholische und die evangelische Kirche nicht nur Gläubige. Sie verlieren auch eine große Menge Geld aus der Kirchensteuer.

Ich lasse also heute im Rennen gegen die allgemeine Inflationsrate das Aufkommen aus der Kirchensteuer antreten.

Das Rennen startete 2005. Mal schauen, wer als Erster durch das Ziel läuft!

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